Ludwig Oechslin’s favourite occupation is thinking up new concepts. He meditates on new functions, practical displays, straightforward construction methods and surfaces that are always just that little bit different.
Concepts imbued with that degree of perfection that Ludwig finds just right. The individual charm of the hand-made that, no matter how much care is taken, allows for a degree of chance and the opportunity for surprise. That’s the perfection he strives for – the famous 95 per cent.
Ludwig Oechslin denkt am Liebsten immer Neues. Er überlegt sich neue Funktionen, praktische Anzeigen, einfache Bauweisen, und Oberflächen welche immer etwas anders sind.
Concepts imbued with that degree of perfection that Ludwig finds just right. The individual charm of the hand-made that, no matter how much care is taken, allows for a degree of chance and the opportunity for surprise. That’s the perfection he strives for – the famous 95 per cent.
Ludwig Oechslin denkt am Liebsten immer Neues. Er überlegt sich neue Funktionen, praktische Anzeigen, einfache Bauweisen, und Oberflächen welche immer etwas anders sind.
Solche, die gerade eben so perfekt sind wie sie Ludwig gefallen. Den individuellen Charme von Handgemachtem, da wo bei aller Sorgfalt immer noch etwas Zufälliges zu Überraschungen führt. Dies ist die Perfektion die er anstrebt - eben die der 95 Prozent.
Wenn er nachts in seinem Atelier seine Gedanken zu Uhren werden lässt, nutzt er die Materialien und Techniken die gerade vorhanden sind. So war es auch mit diesem kleinen Fläschen Säure welches er von unserem Freund Beat Haldimann bekommen hatte. Er patiniert damit Messing. Das Resultat ist eine dunkelgraue Oberfläche welche seine Zifferblätter zu einzigartigen Kunstwerken macht. Jedes immer etwas anders. Da ein kleiner Farbunterschied und war da am Rand vielleicht etwas mehr Säure drauf?
Natürlich ist die Sache mit der Säure etwas für das Versuchsstadium. Denn erstens wollen wir einen nachhaltigen Umgang mit der Natur, wir verwenden ökologisch gegerbtes Leder, und zweitens ist Gold für uns das romantischere Material als Messing. Und dafür steht bei Oechslin nun ein Einbrennofen!
Feine Goldspäne vermischen sich nun mit dem Messing auf Ludwigs CNC Maschine wenn er die Zifferblätter für die ochs und junior anno cinquanta fräst. 50 Löcher für die Jahreskalenderanzeige. Dann wird gebacken. Bei etwa 950 Grad für 3 Minuten. Und was dabei herauskommt? Immer etwas Überraschendes! Das Gold wird zu dunklem grau, immer etwas anders. Oechslin hat, wie er es aus seiner wissenschaftlichen Arbeit kennt, Versuche unternommen um die Methodik zu perfektionieren. Wir glauben sagen zu können: Die Perfektion ist eine Frage der Definition und ist auch bei unseren Zifferblättern nur bedingt das Ziel. Wir wollen es so wie das Leben ist...
Ist das Zifferblatt dann nach der Hitzeeinwirkung noch flach genug fräst Ludwig die 12 Indizies aus dem Gold und fördert damit die ursprüngliche Farbe des Materials wieder zu Tage.
Und dann kommen die runden Plättchen zu Paul Gerber. Der setzt sie auf sein Automatikwerk mit Ludwigs dreiteiligem Jahreskalender auf und schalt das ganze in das Silber- Weissgold oder Rotgoldgehäuse ein. An was arbeitet Oechslin wohl diese Nacht?