Freitag, 4. September 2009

Before the symphony concert… | Vor dem Sinfoniekonzert...

Ludwig Oechslin and his mother adore classical music. While I’m typing away at these lines and uploading Bea's photos to the ochs und junior blog, Mariss Jansons is conducting Haydn and Shostakovich at Lucerne’s KKL Concert and Congress Centre. The two Oechslins are sitting right at the back of the highest tier, a new ochs und junior settimana junior on Mrs. Oechslin's wrist.

Ludwig Oechslin und seine Mutter lieben klassische Musik. Während ich an diese Zeilen schreibe und Bea's Fotos in den Ochsenblog lade dirigiert Mariss Jansons im KKL Luzern
Haydn und Schostakowitsch. Die beiden Oechslins sitzen dann ganz hinten auf der obersten Empore und lauschen. Mutter Oechslin mit ihrer neuen ochs und junior settimana junior am Handgelenk.
I chatted to Ludwig in her living room here in Lucerne earlier this afternoon. He was decked out in his Festival Lucerne finery, but what was that in his jacket pocket? A prototype, as ever! Something not unlike what we’re already wearing – he uses us as guinea pigs for his new projects – namely, the due ore, described in this blog not long ago

Dies war dann auch gleich die Gelegenheit das anstehende Uhrengespräch, heute Nachmittag, in der Stube von Frau Oechslin, hier in Luzern abzuhalten. Und was nur war in Ludwigs Westentasche, der perfekten Festival Lucerne Garderobe? Natürlich wie immer Prototypen! Etwa so wie an unseren Handgelenken - da nämlich testen wir eines von Oechslins neuen Uhrenprojekten. Wir haben schon mal im ochsenblog darüber berichtet: "la due ore".
Ludwig creates complex functions using simple elements – witness the anno cinquanta’s annual calendar and other yet-to-be-revealed wonders ;-) … It all starts with the idea, followed by the most direct way of implementing it.

Ludwig versteht sich auf das Denken der komplexesten Funktionen in einfache Bauweisen. Dies hat er mit der anno cinquanta bewiesen und wir werden ja noch sehen... ;-) ...
Vorerst nun misst sich Vico an der nutzbringenden Funktion, welche wohl am direktesten umzusetzen ist - vorausgesetzt natürlich die Idee ist da.
His solutions never cease to amaze!

Und da staune ich nun wirklich immer!
When Ludwig calls his friend Moritz Elsässer in Boston, he would normally have to calculate the time difference between Switzerland and the USA's Eastern Time Zone. Now he uses his new watch concept, the due ore.

Wenn Ludwig seinen Freund Moritz Elsässer in Boston anrufen möchte, könnte er rechnen. Nun das tut er bei seinen Konstruktionen schon und somit schaut er lieber auf die Uhr...
His ideas are always associated with a tangible benefit of practical relevance to the way he lives his life…

Denn seine Ideen haben immer einen direkten, praktischen Nutzen - so wie und was er eben gerade gebrauchen kann...
… to his activities as watch conceptualiser, designer, music lover…

... in seinem Leben als Uhrendenker, Konstrukteur, Musikliebhaber...
… the way he likes it, raw and patinated…

... so wie es ihm gefällt, roh und patiniert...

… perhaps with a patinated brass dial…

... mal mit patiniertem Messingzifferblatt...
… or, as we’ll be doing with our dual time zone due ore, with a luminescent orange dot at 12 o’clock – combined with the luminescent hands, this guarantees perfect legibility at night. The second time zone becomes the local time zone by rotating the disc underneath the dial forwards or backwards by the required number of hours. This is achieved using the ETA calibre's quick date change feature. The local time can then be read at a glance. Ingeniously simple!

... oder dann so wie wir die "la due ore" machen werden: Mit dem orangefarbenen Punkt bei 12 Uhr. Die Leuchtzeiger werden bei Dunkelheit von der runden Referenzmarkierung unterstützt, die eine Zeit ist so nachts perfekt lesbar. Die zweite Zeit ist mit der Scheibe unterhalb es Zifferblattes auf den Zeitunterschied zur Lokalzeit einzustellen. Dies mittels der Datumsschnellverstellung des ETA Basiswerkes. Dann auf einen Blick über die Zeiger der Lokalzeit abzulesen. Genial einfach!
The due ore will be available in silver and stainless steel. The two-part dial will be in heat-patinated white gold. Because the dual time zone function needs nothing other than the supplementary dial disc bearing the digits 1 to 12, we’ll be powering the watch with the straight-ahead, reliable ETA 2824 calibre Ludwig likes to use for his prototypes

Das Gehäuse wird es in Silber und Edelstahl geben. Das Zifferblatt machen wir zweiteilig in hitzepatiniertem Weissgold. Weil es für die ganze Funktion kein zusätzliches Teil ausser der Scheibe mit den Zahlen von 1 bis 12 unter dem Zifferblatt braucht, nehmen wir konsequenterweise das Werk, welches Ludwig für seine Prototypen nutzt. Das schlichte und robuste, unfinissierte ETA 2824!
Ludwig’s ideas and developments, the romanticism of the silver and white gold, the rarity value (we’ll only be making a small number of the due ore every year)… Peter Cantieni will be manufacturing the cases, and maybe the dials as well if Ludwig doesn’t. Paul Gerber and his team will be building the watches, which will be flat and 39 mm in diameter. The elegant dual time zone watch is Oechslin through-and-through! As I write, the interval has just finished and the second half of the programme is underway… and Mrs. Oechslin will be stealing an admiring glance at her settimana junior every now and then…

Ludwigs Ideen, seine Entwicklungen, die Romantik von Silber und Weissgold und dies in ganz kleinen Stückzahlen. Wir werden ein paar Stücke pro Jahr davon bauen können. Peter Cantieni fertigt die Gehäuse, vielleicht auch die Zifferblätter - oder sonst fräst auch diese Ludwig. Paul Gerber wird die Uhr mit seinem Team montieren. 39mm im Durchmesser und flach. Die elegante Zweizeitzonenuhr - konsequent Oechslin! Gerade hat im Konzert die zweite Hälfte nach der Pause begonnen... Frau Oechslin wird vielleicht auf die settimana junior schauen, einfach so aus Freude...